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HOLZOFENBÄCKEREI

Entstehung der Holzhofenbäckerei

Im Frühjahr 2007 begannen wir mit dem Bau unserer Holzofenbäckerei. Die ehemalige Werkstatt und Garage wurden ausgeräumt, Mauern eingerissen, Tore zugemauert und Fenster eingesetzt. Zwei neue Türen entstanden mühsam, wo einst Bruchsteinwände standen.

Beim Ausbau des Dachstuhls drängte sich uns die Überlegung auf, ob wir nicht doch besser alles neu gebaut hätten, statt jeden Balken der teils schiefen Mauer anpassen zu müssen.

Die Hürde der Renovierung hinter uns gelassen, sollte es mit neuem Elan an den Ofen gehen. Kritiken wie “Das schafft ihr nie“ oder „Ein zwei mal zwei Meter Gewölbe, das geht nicht“ bekamen wir zu hören.

Gemeinsam mit Schornsteinfeger, Bauingenieur, Lehmbauer, Maurermeister und Mikes Ideen entstand der Ofen, an den keiner glauben wollte, auch auf dem Papier. Gemauert wurde er von Mike und nach der Fertigstellung funktionierte er ohne Probleme.

Arbeiten wie: die Decke isolieren, Wände verputzten, Fließen legen, den Boden versiegeln, Malerarbeiten sowie die Installation von Elektrik und Wasser verrichteten wir selbst. Auch eine Abzugshaube mit zweitem Schornstein wurden angebracht.

Nun hatten wir es endlich geschafft und nach viel Arbeit konnten wir mit dem Backen beginnen.


...........................................................Bäckerei

 

Unsere Backphilosophie

Im Winter geht es bei uns immer in den Wald. Mike fällt die Bäume, sägt sie klein und wir (alle Männer / Frauen, die wir kriegen können) schleppen sie raus, wuchten sie auf den Hänger und wenn der voll ist geht`s heim. Dort wird das Holz abgekippt, gestapelt und nach und nach gehackt und gespalten. Nach 2-jähriger Lagerung bringt es uns dann eine warme Stube - und unserem Brot seine krosse Kruste mit dem typischen Geschmack.

Der Backofen wird angeheizt, nach ca. eineinhalb Stunden wird die Glut auf den Schamottsteinen verteilt. Nach einer weiteren Stunde wird die Glut herausgekehrt. Dann kommt das Brot rein.

Wir backen nach alter Handwerkskunst mit reinem Natursauerteig, Wasser, Meersalz, Hefe (GVO-frei) und Honig als Hefenahrung. Wir verwenden ausschließlich Demeter-Mehl, Demeter-Gewürze, Bio-Saaten und Demeter-Buttermilch sowie Biobier für unsere Spezialbrote.

Unsere Spezialität sind Laugenbrezeln.

-----mikeback ...... brote

Holzofenbrot

Unsere Holzofenbrote sind typisch außen mit krosser Kruste und innen feucht, sie haben deshalb auch eine sehr gute Haltbarkeit. Wir backen nach alter Handwerkskunst mit Drei-Stufen-Sauerteig (Bestelltermin zwei Tage vorher beachten!)

Der Holzofen wird mit selbst geschlagenem Nadelholz aus teils eigenem Wald gefeuert, dann wird die Glut verteilt, ausgekehrt und auf den heißen Steinen das Brot gebacken. Wir verarbeiten unsere Teige langsam und schonend mit genug Teigruhe und Gehzeit um so bestmögliche Qualität zu erreichen. Im Unterschied zum elektrischen Steinbackofen kann hier kein zusätzlicher „Ofentrieb“ durch Wasserdampfzusetzung erreicht werden, sondern es bildet sich sofort eine Kruste. Ebenso verlangt es ein feines Gespür vom Bäcker wie aus vergangenen Zeiten, einzuschätzen wann Brot und Ofen zusammen zum Einschießen bereit sind, da der Ofen je nach Witterung unterschiedliche Abbrennzeiten hat.

Wir verwenden für unsere Misch- und Roggenbrote ausschließlich Vollkornmehle in verschiedenen Mahlstufen.

Das Demeter Mehl kommt aus der Mühle Miltitz, mit der wir auch einen Verarbeitungsvertrag über unser eigenes Getreide haben. Die Kräuter im Kräuterkästchen oder auch das Brotgewürz werden frisch vermahlen. In allen unseren Broten und Kleingebäck wird regionaler Bio-Honig statt Zucker als Hefenahrung verwendet. Außerdem Stein- oder Meersalz und reines Quellwasser. Wir backen ohne Zusatzstoffe wie z.B. Backmalz. Unsere Spezialität sind Laugenbrezeln und Seelen nach württembergischem Rezept.

So bieten wir Ihnen ein leckeres, gesundes und vollwertiges Brot mit typisch herzhaftem Holzofengeschmack- und Kruste, das liebevoll nach alter Handwerkskunst in unserer Hofbäckerei hergestellt wird.